FlamencoSommer II 19. – 21.08.22

Im Rahmen des FlamencoSommers II bieten wir tolle Workshops an:

Alegrías mit Bata und Mantón mit La Antonia, ModernFlamenco mit Jojo Hammer und Barocktanz mit Adrián Navarro mit einer neuen Choreographie mit Kastagnetten. Außerdem gibt es Schnupperkurse für Ballett und Flamenco.

Genauere Beschreibungen der Workshops findet Ihr unter Kurse/Workshops.

Noch Fragen? Per Mail an info@amparo.de oder telefonisch 030/7845666

Wir freuen uns auf Euch!

Reunión Flamenca

Tablao Flamenco auf der Cafeteríabühne

Reunión Flamenca am 08.07.22 um 20:00

Eintritt: 25€/ 21€ erm.

Tomás Zybura: Tanz

La Antonia: Tanz

Juan Cárdenas: Gesang

Pedro Viscomi: Gitarre

Das Publikum hat die Gelegenheit, diese Formation als Premiere zu erleben. Unsere Cafeteríabühne wird ein traditionelles Tablao, wir erleben Flamenco in seiner ursprünglichen, direkten Form. Tomás und Pedro kommen extra angereist, deswegen sollte man wegen der begrenzten Platzzahl schnell reservieren!

Karten -Vorabreservierung unter info@amparo.de

FlamencoSommer I 09./10.07.22

Wir haben tolle Workshops und Talleres im Rahmen unseres FlamencoSommers I!

Schaut unter Kurse/Workshops für die genaueren Beschreibungen.

Flamenqu`Hip Hop mit Rocío Pez, Tangos de la Repompa mit Tomás Zybura, Palmas mit Juan Cárdenas und Pedro Viscomi

Taller Bulerías mit La Antonia und Taller Castañuelas mit Tomás Zybura

Noch Fragen? Meldet Euch bei mir unter 030 7845666 oder schreibt an info@amparo.de

20101107 AMPARO DE TRIANA

Sommerferien, FlamencoSommer, Ferientraining

FlamencoSommer I: 09./10.07.22 mit Flamenqu´Hip Hop, Tangos, Palmas, Gesang,…

Erste und zweite Woche Ferientraining: 11.07. – 23.07.22

Schließzeit ( cerrado por descanso): 25.07. – 13.08.22

Dritte Woche Ferientraining: 15.08. – 18.08.22

FlamencoSommer II: 19./20./21.08.22 u.a. mit Alegrías mit Mantón, Barocktanz, Gesang….

Semana Santa

Einen besonderen Platz unter allen Traditionen nehmen die spanischen Osterprozessionen während der Semana Santa, der Karwoche, ein. Insbesondere die andalusische Semana Santa ist zu Recht weltberühmt. Alles ist auf den Beinen! Die Darstellung des Leidensweg Christi ist ein ergreifendes, sehr katholisches, aber auch volksfestartiges, lebensbejahendes Spektakel, das jedes Jahr viele Touristen anzieht.

Die Semana Santa in Spanien hat eine lange Tradition, die bis in die Zeit der Reconquista zurückreicht. Schon im Mittelalter waren es Laienbruderschaften, die auf die Idee kamen, die Christusstatuen der Kirchen als Buße auf ihren Rücken durch die Straßen zu tragen. Später, nach der „Rückeroberung“, sah dann auch die Kirche das große Potenzial, das in dieser Form der Religiosität steckte. Schließlich war der Gottesdienst für die Menschen in jener Zeit sehr abstrakt (da auf Latein) und eine Prozession sehr viel ansprechender für das religiöse Empfinden des Volkes. Das Erbe der Mauren, z.B.die Architektur, war außerdem immer noch präsent und so wollte man den katholischen Glauben stärken: Maler und Bildhauer wurden beauftragt und die Prozessionen wurden mit der Zeit immer reicher geschmückt und mit Musik untermalt, bis das beeindruckende Spektakel entstanden ist, das wir heute kennen.

Hauptrolle spielen die pasos: organisiert und durchgeführt werden sie von Bruderschaften (auf Spanisch hermandades oder cofradías). Alleine in Sevilla gibt es über 50 verschiedene hermandades. Durch die Straßen getragen werden die bis zu 2 Tonnen schweren pasos von den costaleros. Das sind tischartige Gestelle für die riesigen Heiligenfiguren. Die Vorbereitungen für die Karwoche nehmen viel Zeit in Anspruch, denn die costaleros üben bereits vorher das Halten der pasos und der Heiligenfiguren.

Eine Menschenmenge erwartet dann die Prozession vor den Kirchentoren, welche zu einer festgelegten Uhrzeit geöffnet werden. Aufbrandender Jubel begleitet das Leitkreuz, dann die Heiligenfiguren und deren Träger. Zum Schluss folgt eine Musikkapelle, welche die Zeremonie begleitet. Angeführt wird die Prozession von einer Person, die durch Klopfzeichen und Anweisungen durch die oft sehr verwinkelten Gassen führt. Alles riecht nach Weihrauch, und die Straßen sind mit Wachs bedeckt.

Begleitet werden sie von den Büßern (nazarenos und penitentes), die, mit Tunika bekleidet, vor allem durch ihre Spitzhauben auffallen.Viele Touristen erschrecken beim Anblick der Kapuzen, der capirotes, die viele vom rassistischen amerikanischen Geheimbund des Ku Klux Klan kennen, die jedoch nichts mit der Semana Santa zu tun haben. Ihren Ursprung haben die Kapuzen in der spanischen Inquisition. Menschen, die vom Inquisitionsgericht verurteilt wurden, wurden mit der Verhängung dieses Pappkegels bestraft. Außerdem wurde ein Stoffkleidungsstück über den Kopf gelegt, um Brust und Rücken zu bedecken. Dieses Kleidungsstück wurde sambenito genannt. Der Ausdruck “jemandem den sambenito anhängen” stammt von hier, da er sich auf eine Verurteilung bezieht. Seit Ende des 15. Jahrhunderts haben viele Gemälde diese Handlungen der Inquisition in ihren Werken dargestellt (u.a. Goya).

Die Büßer, dienazarenos, verteilen caramelos an die Kinder. Nazareno, dame un caramelo!

Am Viernes Santo, am Karfreitag, sieht man die „schwarzen Witwen“, Damen, sehr elegant komplett in schwarz gekleidet mit großem Haarkamm und Spitzenschleier. Die Auswahl der peinetas und mantillas in den Geschäften ist groß!

Ein Höhepunkt einer Prozession ist zweifelsohne der Klang einer Saeta, die spontan beim Vorbeiziehen eines pasos von einem Balkon aus gesungen wird und alle innehalten lässt. Ein wunderbar ergreifender Moment.

Flamenco für Kinder NEU!

Flamenco für Kinder ab 6 Jahren nach den Osterferien!

dienstags 15:45 – 16:30

Dauer: 45 Minuten

Preis: 30 € pro Monat

Training und eine kleine Choreographie

Spielerisches Erlernen der grundlegenden Tanztechniken und der Rhythmik des
Flamenco, Improvisation mit Flamencomusik sind die Themen des Kurses. Es werden
Körpergefühl, Koordination, Rhythmusgefühl gestärkt, ebenso gewinnen die Kinder an
Selbstbewusstsein und Lebensfreude.

Bei Interesse bitte melden unter info@amparo.de oder Telefon 030-784 56 66

Ballett für totale Anfänger NEU!

Ab August gibt es einen neuen Kurs Ballett mit Adrián Navarro.

montags 19:45 – 21:15 ab Februar

Anfänger ohne Vorkenntnisse, für totale Anfänger

siehe unter “Kurse” die Kursbeschreibung!

Wer Interesse hat, ganz neu bei uns ist oder eine Frage hat, meldet sich unter info@amparo.de oder telefonisch 030 784 56 66

Liebe Grüße La Antonia

El Gordo

El Gordo – der Dicke, hier der Hauptgewinn

Jedes Jahr wird in Spanien am Vormittag des 22.12. verkündet, welche Losnummern bei der lotería de navidad gewonnen haben. Sie ist eine Sonderziehung (offiziell: Sorteo Extraordinario de Navidad) des Staatsunternehmen Loterías y Apuestas del Estado . Sie ist die größte Lotterie der Welt mit relativ hohen Gewinnchancen und sie gibt es seit 1812!

Jedes Jahr werden zuvor Losnummern und Serien neu bestimmt. Viele knobeln sich aus, welche Seriennummern wohl besonders viel Glück verheißen. Ein ganzes Los (billete) ist auf einen etwa DIN A4-großen Papierbogen gedruckt, der durch Perforierungen in zehn Zehntellose (décimos) unterteilt ist. Alle décimos eines billete tragen dieselbe Losnummer. Ein décimo kostet seit Einführung des Euro gleichbleibend 20 Euro, ein ganzes Los damit 200 Euro.

Weihnachtszeit in Granada

Aufgrund der großen Beliebtheit der Lotterie werden die Nummern je in mehreren sogenannten „Serien“ der Lose aufgelegt. 2019 z. B. existieren von jedem billete 170 Serien, so dass 170 billetes und damit 1.700 décimos dieselbe Losnummer tragen. Man kann die Lose in den offiziellen Verkaufsstellen ab Mitte Juli erwerben und manchmal bilden sich lange Schlangen davor.

„A mí me toca el gordo“

Der Hauptgewinn beträgt in der Regel 4 Millionen €, hat man also ein Zehntellos gekauft (un décimo) bekommt man 400 000 €! Es gewinnen alle 170 billetes der gezogenen Losnummern. Die Gesamtgewinnsumme z. B. des Gordo macht also 680 Mio. Euro aus. Neben den gezogenen Nummern gewinnen aber auch noch andere nicht gezogene Losnummern.

Es gibt z.B. viele kleinere Preise um die 1000€, die Pedrea (Steinschlag), davon hagelt es nur so bei der Ziehung.

Hier ein schönes Video über die Weihnachtslotterie!

Neue Anfängerkurse!

Unser neuer Anfängerkurs mittwochs 19:45 mit Vanessa ist gestartet. Anmeldung für eine kostenlose Probestunde erbeten.

Neuer Anfängerkurs dienstags 18:00 ab dem 23.11. mit Susanna Gaspardis!

Wir freuen uns auf Euch! Weitere Informationen unter info@amparo.de oder tel. 030 784 56 66

El Pericón

El pericón – großer Fächer/ Fächer zum Tanzen.

Im 16. Jahrhundert fand der Fächer – el abanico – seinen Weg von Asien nach Spanien durch den Handel mit dem fernen Osten. Nachdem die Fächer dort sehr beliebt waren, wurde sogar damit begonnen, sie auch in Spanien herzustellen und nicht nur zu importieren.

Schließlich wurde der Fächerhersteller als eigene Berufsart anerkannt und der Trend verbreitete sich auch im einfachen Volk – zuvor waren Fächer nur von Adeligen verwendet und auch nur für sie leistbar, da bei den ersten Fächern die Materialen, wie zum Beispiel Elfenbein, sehr teuer waren.

Kein Wunder, dass die Flamencos dieses attraktive Requisit für sich entdeckten. Den großen Fächer zum Tanzen nennt man el pericón,

ca. 30 cm lang, in guter Qualität doppelt gespannt, die Holz”rippen” oft schön verziert und lackiert.

Viele palos werden mit Fächer getanzt, im Grunde bieten sich alle heiteren Stile wie z.B. Guajiras oder Alegrías an.

Die Handhabung erfordert ein wenig Geschick und Übung.

In den letzten Jahren hat sich im Flamencotanz auch der kleine Fächer etabliert, wie man z. B. bei Concha Jareño wunderbar sehen kann.

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