El Pericón

El pericón – großer Fächer/ Fächer zum Tanzen.

Im 16. Jahrhundert fand der Fächer – el abanico – seinen Weg von Asien nach Spanien durch den Handel mit dem fernen Osten. Nachdem die Fächer dort sehr beliebt waren, wurde sogar damit begonnen, sie auch in Spanien herzustellen und nicht nur zu importieren.

Schließlich wurde der Fächerhersteller als eigene Berufsart anerkannt und der Trend verbreitete sich auch im einfachen Volk – zuvor waren Fächer nur von Adeligen verwendet und auch nur für sie leistbar, da bei den ersten Fächern die Materialen, wie zum Beispiel Elfenbein, sehr teuer waren.

Kein Wunder, dass die Flamencos dieses attraktive Requisit für sich entdeckten. Den großen Fächer zum Tanzen nennt man el pericón,

ca. 30 cm lang, in guter Qualität doppelt gespannt, die Holz”rippen” oft schön verziert und lackiert.

Viele palos werden mit Fächer getanzt, im Grunde bieten sich alle heiteren Stile wie z.B. Guajiras oder Alegrías an.

Die Handhabung erfordert ein wenig Geschick und Übung.

In den letzten Jahren hat sich im Flamencotanz auch der kleine Fächer etabliert, wie man z. B. bei Concha Jareño wunderbar sehen kann.

Tarantos

Tarantos

Mittelstufe/Fortgeschrittene mit La Antonia

Training und Choreographie

Dauer: 90 Minuten

Tarantos

Dieser Stil enstand in der Bergbauregion von Almería zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert und zählt zu der Gruppe der cantes de las minas oder cantes de levante.

Für einige Historiker ist der Tarantos die getanzte Form der Taranta, andere sehen im Tarantos einen eigenständigen Stil. Der Tarantos zeichnet sich vor allem durch den binären Rhythmus aus, der ihn von den anderen Cantes de Levante unterscheidet. Die Taranta, wenn auch frei gesungen, folgt dem 3er Fhythmus. Man sieht wieder, dass es sich im Grunde bei allen Stilen der Grupe Cantes de Levante um Fandandos handelt.

Im Gegenstaz zur Taranta wird der Tarantos weniger melismenreich gesungen und handelt nicht nur von Themen, die die Welt des Bergwerks betreffen. Tarantos wird im Tanz oft mit einem Tangos beendet.

Wichtige Figuren in der Entwicklung des Tarantos sind Pepe El Morato (Fandangos alpujarreño), Manuel Torre (Aufnahme 1929, Rondeña), Antonio Chacón (Aufnahme 1913, Mineras mit dem Gitarristen Ramón Montoya) Und Fosforito: von ihm gibt es die erste Aufnahme mit dem Namen Tarantos aus dem Jahre 1957.

Für den Tanz ist Carmen Amaya die herausragende Persönlichkeit, denn sie tanzte 1942 in der Carngie Hall in New York als erste Tänzerin Tarantos, allerdings hieß das im Programm noch Zambra por Rondeñas.

Bei Interesse bitte melden unter info@amparo.de oder Telefon 030-784 56 66

Flamenco NonStop

ab AmV Flamenco NonStop mit Vanessa Bethke oder La Antonia

unsere nächsten Termine: 21.05, 18.06.

Dauer: 120 Minuten mit 15 Minuten Pause

mit Einzelbon oder Zehnerkarte

Tanzen, tanzen, tanzen

Diesmal: Rumba con pañuelito

Bei Interesse bitte melden unter info@amparo.de oder Telefon 030-784 56 66

Mirabrás con abanico

Mittelstufe mit Amparo 

donnerstags 18:00 – 19:30

Dauer: 90 Minuten

Training und Choreographie Mirabrás

Handhabung des Fächers (Abanico)

auch im Online-Streamng möglich!

Der Mirabrás, auch Alegrías largas genannt, gehört, wie auch die Alegrías selbst, in die umfangreiche Stilfamilie der Cantiñas. Das sind im Ursprung Tanzlieder aus Cádiz. Es ist ein eleganter und trotzdem temperamentvoller Tanz, der sehr gern mit Requisiten, z.B. dem Mantón de Manila (großes Schultertuch), dem Abanico (Tanzfächer) oder der Bata de Cola (Schleppe) getanzt wird. Der Aufbau der Choereographie ist dem der Soleá ähnlich und nicht so komplex wie bei den Alegrías.

Bedeutende Sänger waren Tío José el Granaíno (XIX. Jh.), Romero el Tito (XIX.-XX. Jh.) und später Don Antonio Chacón (1869-1929), der ihn zu seiner heutigen Gesangsform weiterentwickelte.

Unser Mirabrás wird mit Abanico getanzt. 

Bei Interesse bitte melden unter info@amparo.de oder Telefon 030-784 56 66

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