20101107 AMPARO DE TRIANA

Neuer Anfängerkurs in Planung!

Unser neuer Anfängerkurs donnerstags 19:45 mit Vanessa Bethke ist in Planung. Wir sammeln Interessent*innen!

ab Januar 2023 Kostenlose Probestunde!

Weiterhin gibt es unseren Anfängerkurs mittwochs 18:00 mit La Antonia

Wir freuen uns auf Euch! Weitere Informationen und Anmeldung unter info@amparo.de oder tel. 030 784 56 66

FlamencoIntensiv vom 06.01.23 – 08.01.23

Dieses Jahr bieten wir wieder unsere Workshops FlamencoIntensiv an. Tolle Workshops um die Jahreswende!

Mit dabei sind: Adrián Navarro, Jojo Hammer, Vanessa Bethke und La Antonia

Schaut unter Kurse/Workshops, da findet Ihr die näheren Beschreibungen!

Ich freu mich auf Euch,

La Antonia

Reunión Flamenca am 10.12.22

10 Dezember 2022 um 19 Uhr gibt es ein kleines feines Flamencokonzert auf unserer Cafeteríabühne:

Gesang: Juan Cárdenas und Javier Castrillón

Gitarre: Valle Monje

Tanz: Vanessa Bethke und La Antonia

Karten 27 € / 24 € erm.

Vorverkauf im Studio, Reservierung per Mail möglich. Weitere Infos info@amparo.de oder 030 7845666

Für das Konzert gilt bei uns Maskenpflicht!

Cajón

Cajón und Flamenco

Cajón und Flamenco, das passt so gut zusammen, aber war die „Kiste“ beim Flamenco schon immer dabei?

Das Flamenco – Cajón gibt es erst seit 1977, und seitdem ist es nicht mehr wegzudenken!

Während einer Tournee des weltberühmten Gitarristen Paco de Lucia war die Band zu einer fiesta in die spanische Botschaft in Lima, Peru eingeladen. Paco und seinem Schlagzeuger Rubem Dantas ( Schlagzeug batería) fielen sofort die rhythmische Begleitung für die in Peru berühmte Sängerin Chabuca Granda, die dort ebenfalls eingeladen war, auf. Das Spiel auf der Caja!

Paco kaufte dem Cajón- Spieler das Instrument ab und schenkte es Rubem. Zum ersten Mal wurde die Caja in Madrid bei einem Konzert auf dem Casa de Campo in Madrid eingesetzt – und rasend schnell von der Flamencowelt übernommen.

Innerhalb von sechs Monaten war die caja auf fast jedem Flamencokonzert zu sehen. Heutzutage verbinden wir Namen wie u.a. Monolo Soler oder Ramón Porrina mit der Kunst, die caja zu spielen.

Wie sieht so eine Holzbox aus?

Eine Holzbox, der Spieler sitzt darauf, aber woraus besteht sie, unsere caja?

Das Verfahren beginnt mit der Auswahl des geeigneten Holzes, wobei Bretter aus Zeder, Mahagoni oder Kiefer mit einer Dicke von 12 bis 15 mm verwendet werden, die in einem Ofen getrocknet werden. Die Abmessungen der Box können variieren, aber im Allgemeinen ist der Boden 35 cm x 20 cm breit und hat eine Höhe zwischen 46 und 48,5 cm.

Die Vorderseite ist dünner, und der Schlagzeuger benutzt seine Finger oder Handflächen, um den Ton zu erzeugen, entweder tiefer in der Mitte der Vorderseite oder höher an ihrem oberen Rand. Der Cajónspieler sitzt auf dem Cajón, das auf der Rückseite eine Öffnung (kreisförmiges Loch) mit einem Durchmesser von etwa 10 cm hat; einige Cajóns haben zwei rechteckige Löcher an den Seiten.

Die Einbindung des Cajóns in den Flamenco hat seine Weiterentwicklung ermöglicht, da im Inneren Saiten hinzugefügt wurden, um den charakteristischen sandigen Klang des Flamenco-Cajóns zu erreichen, und es wurde auch dahingehend modifiziert, dass es an der Rückseite des Cajóns befestigt ist, und es wurde auch dahingehend modifiziert, dass es an der Rückseite des Cajóns befestigt ist.

Die Ursprünge des Cajón

Viele Peruaner beanspruchen – zu Recht – den Namen des Instruments, aber es stimmt auch, dass sich das Cajón seit seiner Aufnahme in die Welt des Flamenco stark weiterentwickelt hat. Nicht so sehr in seiner sichtbaren Form, sondern in seiner Konstruktion.

Das Cajón ist ein Musikinstrument, das in den Küstenregionen Perus entstand, wo schwarze Sklaven vom afrikanischen Kontinent ankamen. Es gibt Belege für die Verwendung des Cajón in der peruanischen Volksmusik seit Mitte des 19. Jahrhunderts.

Seine Entstehung geht jedoch auf das 17. Jahrhundert zurück, als der Gebrauch von Trommeln verboten war, weil sie als heidnisch galten und als heimliches Kommunikationsmittel zwischen Sklaven verwendet wurden, die aufgrund dieser Einschränkung dieses Musikinstrument aus den Holzkisten schufen, die für den Transport von Waren verwendet wurden.

Die Gründe dafür waren die Klangfülle der Kisten, der leichte Zugang zu ihnen und die Möglichkeit, sie schnell zu ersetzen, falls sie einbehalten wurden. Diese ersten Cajónes wurden zu einem Symbol des Kampfes gegen die Sklaverei und zu einem populären musikalischen Ausdrucksmittel, weshalb das Cajón 1981 als nationales Kulturerbe Perus anerkannt wurde.

Übrigens:

am Wochenende 15./16. Oktober gibt es mit Tom Auffarth einen Einführungskurs Cajón. Bei uns im Studio!

Semana Santa

Einen besonderen Platz unter allen Traditionen nehmen die spanischen Osterprozessionen während der Semana Santa, der Karwoche, ein. Insbesondere die andalusische Semana Santa ist zu Recht weltberühmt. Alles ist auf den Beinen! Die Darstellung des Leidensweg Christi ist ein ergreifendes, sehr katholisches, aber auch volksfestartiges, lebensbejahendes Spektakel, das jedes Jahr viele Touristen anzieht.

Die Semana Santa in Spanien hat eine lange Tradition, die bis in die Zeit der Reconquista zurückreicht. Schon im Mittelalter waren es Laienbruderschaften, die auf die Idee kamen, die Christusstatuen der Kirchen als Buße auf ihren Rücken durch die Straßen zu tragen. Später, nach der „Rückeroberung“, sah dann auch die Kirche das große Potenzial, das in dieser Form der Religiosität steckte. Schließlich war der Gottesdienst für die Menschen in jener Zeit sehr abstrakt (da auf Latein) und eine Prozession sehr viel ansprechender für das religiöse Empfinden des Volkes. Das Erbe der Mauren, z.B.die Architektur, war außerdem immer noch präsent und so wollte man den katholischen Glauben stärken: Maler und Bildhauer wurden beauftragt und die Prozessionen wurden mit der Zeit immer reicher geschmückt und mit Musik untermalt, bis das beeindruckende Spektakel entstanden ist, das wir heute kennen.

Hauptrolle spielen die pasos: organisiert und durchgeführt werden sie von Bruderschaften (auf Spanisch hermandades oder cofradías). Alleine in Sevilla gibt es über 50 verschiedene hermandades. Durch die Straßen getragen werden die bis zu 2 Tonnen schweren pasos von den costaleros. Das sind tischartige Gestelle für die riesigen Heiligenfiguren. Die Vorbereitungen für die Karwoche nehmen viel Zeit in Anspruch, denn die costaleros üben bereits vorher das Halten der pasos und der Heiligenfiguren.

Eine Menschenmenge erwartet dann die Prozession vor den Kirchentoren, welche zu einer festgelegten Uhrzeit geöffnet werden. Aufbrandender Jubel begleitet das Leitkreuz, dann die Heiligenfiguren und deren Träger. Zum Schluss folgt eine Musikkapelle, welche die Zeremonie begleitet. Angeführt wird die Prozession von einer Person, die durch Klopfzeichen und Anweisungen durch die oft sehr verwinkelten Gassen führt. Alles riecht nach Weihrauch, und die Straßen sind mit Wachs bedeckt.

Begleitet werden sie von den Büßern (nazarenos und penitentes), die, mit Tunika bekleidet, vor allem durch ihre Spitzhauben auffallen.Viele Touristen erschrecken beim Anblick der Kapuzen, der capirotes, die viele vom rassistischen amerikanischen Geheimbund des Ku Klux Klan kennen, die jedoch nichts mit der Semana Santa zu tun haben. Ihren Ursprung haben die Kapuzen in der spanischen Inquisition. Menschen, die vom Inquisitionsgericht verurteilt wurden, wurden mit der Verhängung dieses Pappkegels bestraft. Außerdem wurde ein Stoffkleidungsstück über den Kopf gelegt, um Brust und Rücken zu bedecken. Dieses Kleidungsstück wurde sambenito genannt. Der Ausdruck “jemandem den sambenito anhängen” stammt von hier, da er sich auf eine Verurteilung bezieht. Seit Ende des 15. Jahrhunderts haben viele Gemälde diese Handlungen der Inquisition in ihren Werken dargestellt (u.a. Goya).

Die Büßer, dienazarenos, verteilen caramelos an die Kinder. Nazareno, dame un caramelo!

Am Viernes Santo, am Karfreitag, sieht man die „schwarzen Witwen“, Damen, sehr elegant komplett in schwarz gekleidet mit großem Haarkamm und Spitzenschleier. Die Auswahl der peinetas und mantillas in den Geschäften ist groß!

Ein Höhepunkt einer Prozession ist zweifelsohne der Klang einer Saeta, die spontan beim Vorbeiziehen eines pasos von einem Balkon aus gesungen wird und alle innehalten lässt. Ein wunderbar ergreifender Moment.

Flamenco für Kinder NEU!

Flamenco für Kinder ab 6 Jahren nach den Osterferien!

dienstags 15:45 – 16:30

Dauer: 45 Minuten

Preis: 30 € pro Monat

Training und eine kleine Choreographie

Spielerisches Erlernen der grundlegenden Tanztechniken und der Rhythmik des
Flamenco, Improvisation mit Flamencomusik sind die Themen des Kurses. Es werden
Körpergefühl, Koordination, Rhythmusgefühl gestärkt, ebenso gewinnen die Kinder an
Selbstbewusstsein und Lebensfreude.

Bei Interesse bitte melden unter info@amparo.de oder Telefon 030-784 56 66

Ballett für totale Anfänger NEU!

Ab August gibt es einen neuen Kurs Ballett mit Adrián Navarro.

montags 19:45 – 21:15 ab Februar

Anfänger ohne Vorkenntnisse, für totale Anfänger

siehe unter “Kurse” die Kursbeschreibung!

Wer Interesse hat, ganz neu bei uns ist oder eine Frage hat, meldet sich unter info@amparo.de oder telefonisch 030 784 56 66

Liebe Grüße La Antonia

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