Crashkurs Kastagnetten im Tanz

Workshop – Crashkurs

Einführung in die Kunst der Kastagnetten im Tanz!

für Anfänger*innen mit Vorkenntnissen im Tanz

bei La Antonia

dienstags 19:45 – 21:00

Termine: 13.10., 20.10., 27.10., 03.11.

Paketpreis 65 € oder mit Zehnerkarte oder Einzelbon

Dieser Kurs ist nicht zum Nachholen geeignet. Mindestteilnehmer*innenzahl: 4

Wir erarbeiten eine solide Kastagnettentechnik mit erstem Armexercise.

Die Koordination wird trainiert mit typischem Schrittmaterial aus den bailes andaluces

Die Kastagnetten, gehören zu den ältesten Instrumenten in vielen Kulturen der Welt. Die

“palillos” (span. für Stöckchen), waren schon in Spanien und Unteritalien verbreitet,

bevor die ersten Roma im 15. Jahrhundert Spanien erreichten. In der Zeit des Barock

gehörten Kastagnetten als perkussives Element zu den Tänzen an den französischen

und spanischen Höfen dazu. In der spanischen Folklore vielfältig und im klassischen

Orchester eingesetzt, erfahren sie eine eigene Entwicklung. Im 19. Jahrhundert, als

der gerade entstandene Flamenco sich zu einer professionellen Kunstform entwickelte,

nahmen die Flamencos viele Impulse von den spanischen Bühnentänzen, den bailes boleros auf. Sie gehören in die Gruppe der bailes andaluces und der bailes de palillos, die seit Mitte des 19 Jh. neben  den bailes gitanos koexistierten und sich gegeseitig beeinflussten.

Ein wichtiger Name ist La Argentina, spanische Tänzerin, die 1936 leider viel zu früh verstorben ist. Sie hat die Kastagnetten im Tanz auf eine neue Stufe gehoben, damit es nicht nur laut klappert, sondern als Instrument den Tanz bereichert und sogar als Soloinstrument eingesetzt wird.

Mehr Infos:

info@amparo.de

 

 

La Vida Breve – FlamencoIntensiv 27

La Vida Breve im Rahmen unserer FlamencoIntensiv-Tage vom 08.-10.01. 2027

1. spanischer Tanz aus der Oper La Vida Breve von Manuel de Falla

Choreographie von La Antonia mit Kastagnetten

Vorkenntnisse Kastagnetten im Tanz erforderlich

Freitag 16:15 – 17:45 

Samstag/Sonntag 11:30 – 13:00 

95 € / 90 € erm. (Mitglieder des Studios, Student*innen, Schüler*innen, Sozialtarif

8 € Frübuch bis zum 08.12.26

8 € Mehrfachrabatt pro zugebuchten Kurs

Bis heute ist de Fallas Ruf an dieses Werk geknüpft.

Manuel de Falla war einer der bekanntesten Komponisten in Spanien am Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Er schrieb über 20 Bühnenwerke. Sein Stil verbindet spanische Volksmusik mit Klängen, die vom Impressionismus beeinflusst sind.

Die Oper erzählt in 75 Minuten eine tragische Liebesgeschichte, die um 1900 in der südspanischen Stadt Granada spielt. Salud und Paco lieben sich trotz ihrer unterschiedlichen gesellschaftlichen Stellung. Saluds Großmutter und ihr Onkel ahnen, dass der aus einer vornehmen Familie stammende Paco letzten Endes doch eine Frau seines Standes heiraten wird, aber sie verbergen dies vor Salud. Im zweiten Bild wechselt die Szene zu einer Hochzeitsgesellschaft mit spanischer Folklore und Flamencotanz. Salud kommt hinzu und erkennt schlagartig die Wahrheit: Denn die Braut heißt Carmela, der Bräutigam ist Paco. Salud tritt ihrem Geliebten entgegen und bittet ihn, sie zu töten. Er streitet alle Schuld ab. Saluds Herz bricht, sie stirbt inmitten der Hochzeitsgäste und lässts die Gesellschaft verstört zurück.

Der Spanische Tanz Nr. 1 (primera danza española) e ist eins der meistgespielten Werke der spanischen klassischen Musik. Es handelt sich um einen mit folkloristischen Motiven komponierten Tanz für Orchester im 3/8-Takt, der am Ende des ersten Aktes erklingt und in den zweiten überleitet.

Wir erarbeiten die Choreographie von La Antonia, die sie im Auftrag des Philharmonischen Chor und dem Orchester der Humboldt-Universität unter der Leitung von Prof. Constantin Alex für die Sommeroper ´25 erarbeitet hat.

Infos & Anmeldung: info@amparo.de

 

FlamencoSommer 26 Jaleo de Jerez mit Jesus Hinojosa

Workshop im Rahmen des FlamencoSommer 26 mit Jesús Hinojosa

Jaleo de Jerez con Palillos ab AmV

Vorkenntnisse in Kastagnetten im Tanz erforderlich

Freitag: 19:30 – 20:45

Samstag/Sonntag: 14:30 – 15:45

130 € / 115 € Frühbucher*innen 

ermäßigt: 120 € / 110 € Frühbucher*innen ( Schüler*innen, Student*innen, Sozialtarif, Mitglieder des Studios)

Mehrfachrabatt: 10 € pro zugebuchtem Kurs!

Frühbuch bis zum 15.07.26!

info@amparo.de

Jesús ist ausgebildeter Tänzer und Choreograph (Konservatorium Madrid und Avila) und arbeitet in seiner Laufbahn mit vielen namhaften Größen des Flamenco, u. a. engagiert von Estevez y Paños (2021) , Marco Flores (2021), Olga Pericet (2023), Ursula Lopez (2024). Er ist Bailarín des Ballet Flamenco de Andalucía(2022-2023)

Jesús hat schon einige Preise gewonnen, unter anderem diese beiden:

2018 Premio de Danza Española de la XXII convocatoria internacional de Danza de Castellón.

2018 Premio Extraordinario de Danza otorgado por la Comunidad de Madrid.,

Jaleo de Jerez

Die Kastagnetten, gehören zu den ältesten Instrumenten in vielen Kulturen der Welt. Die

“palillos” (span. für Stöckchen), waren schon in Spanien und Unteritalien verbreitet,

bevor die ersten Roma im 15. Jahrhundert Spanien erreichten. In der Zeit des Barock

gehörten Kastagnetten als perkussives Element zu den Tänzen an den französischen

und spanischen Höfen dazu. In der spanischen Folklore vielfältig und im klassischen

Orchester eingesetzt, erfahren sie eine eigene Entwicklung. Im 19. Jahrhundert, als

der gerade entstandene Flamenco sich zu einer professionellen Kunstform entwickelte,

nahmen die Flamencos viele Impulse von den spanischen Bühnentänzen, den bailes boleros auf. Sie gehören in die Gruppe der bailes andaluces und der bailes de palillos, die seit Mitte des 19 Jh. neben  den bailes gitanos koexistierten und sich gegeseitig beeinflussten.

 

 

 

WS Carmen Iniesta – Ejercicios de Castañuelas

Workshop 13. – 15. Februar mit Carmen Iniesta aus Sevilla 

Carmen Iniesta aus Sevilla ist Tänzerin, Virtuosin für Kastagnetten und Tanzpädagogin.

Diplom für Choreographie am Conservatorio Superior de Danza de Málaga.

Engagements an vielen renommierten Tablaos (u.a. Los Gallos, Cordobés, El Patio), eigene Compañia ab 2009 (Flamenco de Vuelta, La Barrera u.a.)

Carmen unterrichtet seit 2002 sowohl in ihrer Heimatstadt als auch international.

Wir freuen uns auf dieses Wochenende!

 Kastagnetten – Clase de Tecnica

ab AmV

Freitag: 19:45 – 20:45

Samstag/Sonntag: 14:30 – 15:30

95 € / 90 € erm. (Mitglieder des Studios, Student*innen, Schüler*innen, Sozialtarif)

Frühbucher*innentarif bei Anmeldung bis zum 14.01.26:

90 € / 85 € erm. (Mitglieder des Studios, Student*innen, Schüler*innen, Sozialtarif)

 

Bei Buchung mehrerer Kurse gibt es 8 € Rabatt pro Kurs

Anmeldung per Flyer und im Studio abgeben/senden an: FlamencoStudio Amparo de Triana, Belziger Str. 25, 10823 Berlin

oder gescannt/fotografiert per Mail an info@amparo.de

Kein Flyer? Verbindliche Anmeldung formlos per Email möglich!

Kastagnetten im Tanz M

für Kastagnettenspieler*innen mit guten Vorkenntnissen

mit La Antonia

Choreografie Siguiriyas

montags 18:00 – 19:30

Flamencotraining und Kastagnetten für Anfänger*innen mit guten Vorkenntnissen

Aufwärmübungen für die Hände, Armexercise mit Kastagnetten, Koordinationsübungen

Die Kastagnetten, gehören zu den ältesten Instrumenten in vielen Kulturen der Welt. Die

“palillos” (span. für Stöckchen), waren schon in Spanien und Unteritalien verbreitet,

bevor die ersten Roma im 15. Jahrhundert Spanien erreichten. In der Zeit des Barock

gehörten Kastagnetten als perkussives Element zu den Tänzen an den französischen

und spanischen Höfen dazu. In der spanischen Folklore vielfältig und im klassischen

Orchester eingesetzt, erfahren sie eine eigene Entwicklung. Im 19. Jahrhundert, als

der gerade entstandene Flamenco sich zu einer professionellen Kunstform entwickelte,

nahmen die Flamencos viele Impulse von den spanischen Bühnentänzen, den bailes boleros auf. Sie gehören in die Gruppe der bailes andaluces und der bailes de palillos (sevillanas, jarabes, boleras und jotas aragonesas, die seit Mitte des 19 Jh. neben  den bailes gitanos ( olé, jaleo) koexistierten.

Die Siguiriyas gehört zu den wichtigsten Stilen im Flamenco. Sie wird der Gruppe der Tonás zugeordnet. Die Tonás ist eine der profunden Säulen im Flamenco, die zwischen Sevilla und Cádiz entstanden sind, mit den Häfen, Jerez und dem Viertel Triana als Hauptzentren.

Das Wort Siguiriyas/Seguiriyas/Seguirillas ist eine phonetische Verfälschung der Seguidilla, ein (Paar)-Tanz der bailes andaluzes im 6/8 Takt ( wir kennen die Segudilla Sevillana, also die Sevillana), die zur Zeit des edad de oro Ende des 19 Jh. ihre Glanzzeit erfuhren.

Als Cante hat sie einen tragischen und düsteren Charakter. Er enthält die Grundwerte des sogenannten reinen und tiefen Cante. Seine Texte sind daher schmerzlich, tragisch und spiegeln das Leiden an menschlichen Beziehungen, an der Liebe und am Tod wider, aber auch das Ausgeliefert sein, Armut und Hunger.

Ihre Entstehung wird Ende des 18 Jah. vermutet. Die erste Siguiriyas, die wir kennen, stammt von El Planeta.

Die Siguiriya wird von den meisten Cantaores als einer der wichtigsten Stile des Cante angesehen, gleichzeitig aber auch als einer der schwierigsten, bei dem der Interpret seine Kenntnis und sein künstlerisches Können unter Beweis stellen muss, wenn man bedenkt, dass es sich um einen Palo mit kurzen Strophen und viel Quejío handelt. Und es gibt sehr viele Siguiriyas Strophen!
Wichtige Interpreten waren El Nitri, Silverio Franconetti, Loco Mateo, Enrique El Mellizo und natürich El Fillo (voz afillá, rauhe Singstimme) Ihm wird auch die Siguiriyas Version Cabal zugeordnet. Eine weitere Version ist die Siguiriyas de Cambio (gern als letzte Strophe vor dem Macho gesungen).

Die Gitanos zählen ohne Zweifel zu den besten Interpreten der Siguiriyas.

Getanzt wurde die Siguriyas 1942 zum ersten Mal von Vicente Escudero, wobei auch hier die Meinungen der Flamencoforscher auseinandergehen.

Sie ist introvertiert und ausdrucksstark, dramatisch und tiefinnerlich und daher niemals showmäßig.

Die Betonung des Metrums hat bei vielen zu Verwirrung geführt, In Wirklichkeit handelt es sich um einen 12/8-Takt, den wir als umgekehrten 12er auch so unterrichten. (Meistens wird die Siguriyas über 5 Schläge mit Pausen gezählt, in Spanien fast überall)

Bei Interesse bitte melden unter info@amparo.de oder Telefon 030-784 56 66

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