Soleares

donnerstags 19:45- 21:15

Fortgeschrittene mit La Antonia 

Dauer: 90 Minuten

Training und Chorographie

Soleares

Die Soleá ist einer der wichtigsten Flamencostile. Sie ist aus den in Andalusien Anfang des 19 Jahrhunderts sehr populären Bühnentänze Jaleos entstanden. Zunächst nur den Tanz begleitend, hat sie sich zum eigenständigen Flamencostil entwickelt, so in Triana um 1840. Erste berühmte Sängerin für Soleares ist La Andonda, Partnerin von El Fillo. Es gibt viele Frauen, die meisterhaft die Soleá interpretier(t)en, zum Beispiel La Serneta zur Zeit der Cafe Cantantes.

Anfangs war die Soleá viel schneller als wir sie heute kennen. Sie wurde langsamer, feierlicher. Aus dem macho, dem schnellen Abgesang, hat sich übrigens später die Bulerías entwickelt.

Die Soleá por Bulerías ist als Weiterentwicklung eine Soleá, die schneller gesungen wird und sich dem Tempo der Bulerías annähert (nicht wirklich sooo schnell) Wenn man also alte Aufnahmen vergleicht, Beispiele dafür sind diese Aufnahmen von Antonia „La Perla“ und el Chaqueta, mit der Soleá de la Andonda bzw. la Jilica de Marchena. Ist die Melodie ist identisch mit der Art und Weise, wie sie in ihrem früheren Soleá-Rhythmus gesungen wird.

Es gibt unzählig viele Soleares. Für unseren Kurs eignet sich die um die Jahrhundertwende entstandene, von Joaquín el de la Paula kreierte Soleá de Alcala, besonders gut.

 

 

 

Kastagnetten im Tanz M

für Kastagnettenspieler*innen mit guten Vorkenntnissen

mit La Antonia

Choreografie Cafe de Chinitas

montags 18:00 – 19:30

Flamencotraining und Kastagnetten für Anfänger*innen mit guten Vorkenntnissen

Aufwärmübungen für die Hände, Armexercise mit Kastagnetten, Koordinationsübungen

Die Kastagnetten, gehören zu den ältesten Instrumenten in vielen Kulturen der Welt. Die

“palillos” (span. für Stöckchen), waren schon in Spanien und Unteritalien verbreitet,

bevor die ersten Roma im 15. Jahrhundert Spanien erreichten. In der Zeit des Barock

gehörten Kastagnetten als perkussives Element zu den Tänzen an den französischen

und spanischen Höfen dazu. In der spanischen Folklore vielfältig und im klassischen

Orchester eingesetzt, erfahren sie eine eigene Entwicklung. Im 19. Jahrhundert, als

der gerade entstandene Flamenco sich zu einer professionellen Kunstform entwickelte,

nahmen die Flamencos viele Impulse von den spanischen Bühnentänzen, den bailes boleros auf. Sie gehören in die Gruppe der bailes andaluces und der bailes de palillos (sevillanas, jarabes, boleras und jotas aragonesas, die seit Mitte des 19 Jh. neben  den bailes gitanos ( olé, jaleo) koexistierten.

Obwohl der Flamenco immer beliebter wurde am Ende des XIX. Jh. wurden die Bolerotänze nicht komplett verdrängt. Beide Stile existierten nebeneinander und die Künstler beeinflussten sich gegenseitig. Die Ensemble der Bailes Boleros tanzten überwiegend in Theatern, aber auch in den Académias, Salons und den Café Cantantes. Sie wurden von Tanzmeistern gegründet. Er erarbeitete die Choreographien mit seinen Schülerinnen und Schülern und war meist auch der erste Tänzer.

Beliebte Tänze waren: el Olé, el Vito, el Jaleo de Jerez, La Malagueña y el Torero, Peteneras, Sevillanas, Soleares boleras (de Arcas).

Bei Interesse bitte melden unter info@amparo.de oder Telefon 030-784 56 66

Soleá por Bulerías

 dienstags 19:45 – 21:15

Mittlstufe mit La Antonia

Training und Choreographie Soleá por Bulerías

Solea por Bulerias

Dieser beliebte Stil im 12er compás fällt durch seine rhythmischen Akzentuierungen und des Flows in der Montage auf. Die letras sind angelehnt an die der Soleá.

Anfangs war die Soleá viel schneller als wir sie heute kennen. Sie wurde langsamer, feierlicher. Aus dem macho, dem schnellen Abgesang, hat sich später die Bulerías entwickelt. Der Jaleo de Jerez, ein im 19. Jahrhundert sehr populärer Tanz der escuela bolera, hat die Entwicklung beider Stile beeinflusst.

Bei der Soleá por Bulerías handelt es sich um eine Weiterentwicklung. Die Bezeichnung Soleares por bulerías taucht erstmals 1949 auf einem Gitarrensolo von Luis Maravillas auf. Später finden wir sie auch auf einem weiteren Gitarrensolo, das 1955 in Amerika von Sabicas auf seiner Platte Queen of the Gypsies veröffentlicht wurde.

Manche Forscher*innen vertreten die Meinung, dass es sich lediglich um einen Flamenco-Stil handelt, der die melodische Struktur der Soleá mit dem Rhythmus der Bulerías verbindet. Auf diese Weise ist die Soleá por bulerías nichts anderes als eine Soleá – mit ihrer Melodie – im Rhythmus der Bulería.

Andere wiederum finden, die Soleá por Bulerías ist keine schneller gespielte Soleá, sondern eine Bulería, die im Tempo einer Soleá gespielt wird und der einzige Stil, der mehrere Namen hat:
Soleá por Bulería, Soleabulería, Bulerías al golpe und Bulería pa escuchar, wie man in Jerez sagt.

Was ist nun richtig/falsch/ liegt die Wahrheit in der Mitte? Vielleicht sollte das jede® für sich entscheiden. Ich montiere eine Soleá por Bulerías mit Struktur und versuche, die marcajes herauszuarbeiten, die sich von einer Soleá unterscheiden. Es ist ein Stil mit einem ganz eigenen, kraftvollen Charakter. Eine Bulerías por Soleá ist für mich ein Stil mit letras aus dem riesigen Repertoire der bulerías. Man kann sie wunderbar tanzen oder eben nur hören, escuchar!

siehe auch: https://amparo.de/events/soleares/  und  https://amparo.de/events/minicursillo-bulerias/

 

Anmeldung und weitere Infos unter info@amparo.de

 

 

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