Anfängerkurs Flamenco

Anfängerkurs Flamenco

dienstags 18:00 – 19:45 mit Susanna Gaspardis

Dauer 90 Minuten

In diesem Kurs erarbeiten wir die Basistechniken im Flamencotanz: Füßtraining, Arme, Hände, Haltung.

Übungen für die Koordination

Es gibt eine Einführung in die rhythmische Schulung im Flamenco.

Als kleine Choreographie lernen wir den Stil por Tangos kennen.

Bei Interesse melden unter info@amparo.de oder 030 784 56 66

 

Flamenco 50+

Flamenco 50+ mit Amparo de Triana

Neu: ab November freitags 18:00 – 19:45!

Dauer: 90 Minuten

auch im Online-Streaming möglich per Zoom!

Haltungsschulung, Körperspannung, Grundlagen der Fußtechnik, Armexercise

Erarbeitung von Choreographien,  z.B.  por Tangos, angepasst an ein entschleunigtes Lernen.

Neu: Einführung in die Siguiriyas

Anfängerkurs Flamenco

Anfängerkurs mit Vanessa Bethke ab 11. August 2021 mittwochs 19:45

In Planung ist ein weitere Kurs ab Mitte November mit Susanna Gaspardis: dienstags 18:00.

Dauer 90 Minuten

In diesem Kurs erarbeiten wir die Basistechniken im Flamencotanz: Füßtraining, Arme, Hände, Haltung.

Übungen für die Koordination

Es gibt eine Einführung in die rhythmische Schulung im Flamenco.

Als kleine Choreographie lernen wir den Stil por Tangos kennen.

Bei Interesse melden unter info@amparo.de oder 030 784 56 66

 

FlamencoTechnik Low Level

FlamencoTechnik Low Level mit Vanessa Bethke

Dauer: 90 Minuten

Auch im Online-Streaming möglich!

 Fußtraining, Armexercise, Koordination, Drehungen

Arbeit an marcajes, die für den Flamencotanz typischen, den Gesang oder die Gitarre begleitenden Schrittfolgen

kleine Sequenzen Choreographie

Bei Interesse bitte melden unter info@amparo.de oder Telefon 030-784 56 66

 

Kastagnetten im Tanz M

Kastagnetten im Tanz

Mittelstufe bei La Antonia

Dauer: 90 Minuten

Aufwärmübungen für die Hände, Armexercise mit Kastagnetten, Koordinationsübungen

Thema: Fandangos de Huelva

Die Kastagnetten, gehören zu den ältesten Instrumenten in vielen Kulturen der Welt. Die

“palillos” (span. für Stöckchen), waren schon in Spanien und Unteritalien verbreitet,

bevor die ersten Roma im 15. Jahrhundert Spanien erreichten. In der Zeit des Barock

gehörten Kastagnetten als perkussives Element zu den Tänzen an den französischen

und spanischen Höfen dazu. In der spanischen Folklore vielfältig und im klassischen

Orchester eingesetzt, erfahren sie eine eigene Entwicklung. Im 19. Jahrhundert, als

der gerade entstandene Flamenco sich zu einer professionellen Kunstform entwickelte,

nahmen die Flamencos viele Impulse von den spanischen Bühnentänzen, der

sogenannten Escuela Bolera, auf, flamenquisierten sie, integrierten sie in ihre

Kunst. Besonders bekannt sind die Seguidillas sevillanas, kurz Sevillanas und die

Fandangos de Huelva.

 

Toni El Pelao

Antonio Manzano Bermúdez, Toni El Pelao (1939-19.03.2021)

Im März verstarb Toni El Pelao, der letzte Bailaor der Tänzerdynastie der Pelaos de Madrid. Er war der Sohn von Juan El Pelao und Enkel von El Pelao Viejo. Bereits mit 2 Jahren tanzte er die Farruca vor Pastora Imperio und mit 12 Jahren begann er seine professionelle Karriere im Tablao Zambra in Madrid. Gemeinsam mit seiner Ehefrau María Luisa Martín García ‘La Uchi’ tanzte er bis ins hohe Alter in der ganzen Welt, war in einigen Filmen zu sehen und unterrichtete bis 2020 in dem Studio ‘Amor de Dios’. Er bewahrte die klassische Tradition des Männertanzes: Eleganz, Würde, klare Linien gepaart mit virtuoser Fußrhythmik und mit der traditionellen Kleidung. Die legendäre Farruca dieser Familie tanzte er nur zu besonderen Anlässen. Im Internet findet man Videos.

Hier habe ich hier eine Playlist dazu in meinem YouTube Kanal vorbereitet.

Die Familie der Pelaos ursprünglich aus Jerez de la Frontera, gehört zu den Familien, die seit dem Ende des 19. Jahrhunderts den Flamenco und in diesem Fall den Männertanz stark geprägt und entwickelt haben.

Der Urgroßvater dieser Flamencodynastie Manolillo, war ein Handeltreibender. Sein ältester Sohn Sebastián Manzano Heredia ‘El Pelao Viejo’ war Gitarrist. Er spielte mehrere Jahre für Carmen Amaya in den USA. Seine Söhne wiederum waren bedeutende Bailaores: Juan ‘El Pelao’, Juan Antonio ‘El Abogaíto’, Miguel ‘El Fati’ und Francisco ‘Faico’ (nicht zu verwechseln mit seinem Taufpaten Faico aus Sevilla. Er erhielt den Spitznamen nach diesem historisch sehr bedeutenden Bailaor Francisco Mendoza Ríos ‘Faico’ s.u.). Pilar López engagierte diese 4 Bailaores oft für ihr ‘Ballet Español’. Sie prägten Ästhetik und Stil mit ihrer Körperhaltung, Armführung, der Balance zwischen ‘marcajes’ und ‘zapateado’ und auch mit ihrem Bühnenoutfit.

Der zweite Sohn Antonio Manzano Heredia ‘El Gato’ war ein herausragender Tänzer und legendär war seine Farruca, die seine Neffen und auch Tänzer wie Antonio Gades beeinflusste. Ursprünglich hieß es, das er der erste Tänzer der Farruca war, aber mittlerweile weiß man, das Schöpfer der Tänze Farruca und Garrotín Francisco Mendoza Ríos ‘Faico’ (1870-1939) aus Sevilla in Zusammenarbeit mit dem legendären Gitarristen Ramon Montoya (1880-1949) waren. Diese neuen ‘Bailes’ wurden zu einem überwältigendem Erfolg und setzten sich durch. Ramón Montoya entwickelte auch eine konzertante Version für die Gitarre.

Paco de Lucía – Francisco Sánchez Gómez

geboren am 21.12.1947 in Algeciras (Cádiz) und völlig überraschend gestorben am 25. Februar 2014 in Cancún (Mexiko).

Paco de Lucía war und ist die absolute Autorität des Flamenco. Er hat die Welt der Flamencokunst maßgeblich verändert, den Flamenco als anerkannte Kunstform auf alle Kontinente und in alle renommierten Konzertsäle getragen. In der Zusammenarbeit mit renommierten Musikern verschiedener Musikstile hat er die musikalischen Möglichkeiten enorm erweitert. Bis heute, sieben Jahre nach seinem Tod, ist er immer noch präsent und sein Wirken ist noch deutlich zu spüren. Ohne sein immenses Schaffen wäre der Flamenco am 16. November 2010 vielleicht nicht als immaterielles Weltkulturerbe von der Unesco anerkannt worden.

Über seinen Lebenslauf kann man überall in Büchern, Booklets von Tonträgern und auch im Internet nachlesen, z.B. hier: https://www.jazzecho.de/paco-de-lucia/biografie, darum hier nicht mehr darüber.

Aber eine Bemerkung: Paco de Lucía kam aus armen Verhältnissen und seine Eltern arbeiteten sehr hart, um die Familie versorgen zu können. Paco wollte seinen Eltern helfen, darum hat er als kleiner Junge viele Stunden am Tag Gitarre geübt hat, um ein guter Flamencogitarrist zu werden. Er besaß eine unglaubliche Technik. Bei einem seiner Konzerte in Hannover Mitte der 70er Jahre saß ich mit klassischen Gitarristen zusammen im Publikum. Diese Musiker waren absolut überwältigt von der überrragenden Musikalität und der grandiosen Technik. Ich beschäftigte mich bereits seit 1971 mit Flamencotanz, aber bei diesen Konzerten tat sich eine neue Welt auf. Und das sollte mein Leben bestimmen.

Paco sagte einmal, er wollte einfach ein guter Flamencogitarrist werden, die große Weltkarriere hat ihn überrascht. Quasi über Nacht kam 1973 der internationale Durchbruch mit der Rumba ‘Entre dos aguas’ auf seinem Album ‘Fuente y Caudal’. Weil noch ein Titel für die Schallplatte fehlte, entstand diese Rumba spontan als Improvisation im Tonstudio.

Paco de Lucía suchte tief verwurzelt in der Tradition immer nach neuen Möglichkeiten für die Flamencomusik. Wenn ein neues Album von ihm erschien, war die Flamencowelt wie elektrisiert, weil man immer neue musikalische Ideen und Formen von ihm erwartete und auch immer bekam.

Neben vielen Preisen und Auszeichnungen wurde ihm 2010 als erstem Spanier die Ehrendoktorwürde des Berklee College of Music in Boston verliehen.

Paco de Lucía gilt als das Genie unserer Zeit in der Flamencowelt, ein Gigant.

Im Jahr 1993 auf einer meiner Tourneen klebte mein Plakat neben dem von Paco de Lucía in Augsburg an den Litfaßsäulen. Das musste ich unbedingt fotografieren:

ModernFlamenco

11:00 ModernFlamenco mit Mirjam Völker

Offene Gruppe mit Einzelbon oder Zehnerkarte, Dauer 90 Minuten.

Termine: Samstag den 28.08., 04.09., 23.10., 13.11., 04.12.

auch im Online-Streaming möglich!

Die Einflüsse des Zeitgenössischen Tanz sind im Flamenco schon seit Jahren zu sehen. Rocío Molina, Israel Galván und Manuel Liñan sind nur einige Vertreter junger, urbaner, moderner Flamencotänzer*innen.

 Anhand einer fundierten Grundlage, im Focus liegt die als klassisch kodifizierte Martha Graham Technik, ermöglicht der Unterricht eine Erweiterung des tänzerischen Spektrums und eröffnet neue tänzerische und choreographische Möglichkeiten.

Bei Interesse bitte melden unter  info@amparo.de oder Telefon 030- 784 56 66

 

 

Flamenco für Teens

Flamenco für Teens 

Dauer 60 Minuten

Training und Erarbeitung der Sevillanas

Die Sevillanas, eigentlich Sevillanas Seguidillas, finden ihren Ursprung in der spanischen Folklore.

Getanzt werden sie als Paar oder als cuadro zu viert auf der Bühne. Verständlich erklärt und immer wieder geübt sind die Sevillanas ein idealer und geselliger Weg, um z. B. Koordination zu trainieren. 

Bei Interesse bitte melden unter info@amparo.de oder Telefon 030-784 56 66

 

Martinete con bastón

19:45 Fortgeschrittene mit La Antonia 

Dauer: 90 Minuten

Training und Choreographie Martinete

Als cante(Gesang) einer der profundesten, ältesten Stile, entstanden in den Schmieden Andalusiens, wurde die Martinete erst in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts als Tanz entdeckt.

 Die Martinete wird in diesem Kurs auch mit dem bastón (Stock) getanzt.

Bei Interesse bitte melden unter info@amparo.de oder Telefon 030-784 56 66

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