Kastagnetten Workshop ab M

II. Workshop Konzertkastagnetten ab dem Niveau Mittelstufe.

Wir studieren ein neues Konzertstück ein und verbessern die Kastagnettentechnik. Ich habe mehrere Versionen mit verschiedenen technischen Herausforderungen für unterschiedliche Niveaus ab Mittelstufe bis Fortgeschrittene vorbereitet. Die Noten und die Musik als mp3 werden zur Verfügung gestellt.

Samstag, den 19.02. 15:15 – 16:45 Uhr

Sonntag, den 20.02. 12:45 – 14:15 Uhr

Kastagnetten Workshop A

Hybridunterricht: Präsenzunterricht und onLine über ZOOM

I. Schnupperkurs für totale Anfänger:
Eine gründliche Einführung in das Kastagnettenspiel mit wichtigen Informationen zu Haltung, Fingertechnik, Notation und den grundlegenden Techniken. Außerdem spielen wir ein neues kleines Konzertstück für Anfänger. Die Noten und die Musik als mp3 werden zur Verfügung gestellt. Auf Anfrage können auch Kastagnetten ausgeliehen werden.

Freitag, den 18.02. 19:45 – 21:15 Uhr
Sonntag, den 20.02. 11:00 – 12:30 Uhr

Flamencogeschichte & Theorie

Thema am 20. Januar

Flamencogeschichte: Bedeutende Bailaores der Zeit der Café Cantantes und die Tanzstile

Flamencotheorie: aus der Stilgruppe der Soléa –  Caña und Polo.

Die nächsten Termine: 20.01., 17.02. und 17.03.2022

Dauer 60 Minuten

Mit Zehnerkarte oder Einzelbon

Bei Interesse bitte anmelden unter info@amparo.de oder per Telefon 030-784 56 66 spätestens 4 Tage vor dem jeweiligen Termin.

Erste Zeugnisse zur spanischen Tanzgeschichte gibt es bereits im II. Jh. v.C. mit Schilderungen zu den Turdetanerinnen – den’ Gaditanas’ – und der legendären Telethusa. In Spanien wird immer getanzt. Die Begeisterung für verschiedene Tanzformen auch aus anderen Ländern ist über die Jahrhunderte ungebrochen. Neue Tanzformen wurden in die Volkstänze und in die Bühnentänze übernommen und angepasst. Diese Vorgeschichte der Entwicklung des Flamencotanzes haben wir bereits ausführlich behandelt.
Durch die immer stärker werdende Popularität der volkstümlichen Tänze und Musik Ende des XVIII. Jh. entwickelt sich in den Tanzschulen, den Academias de Baile, ein zunehmendes Interesse an Tanzvorführungen zunächst der Schüler dieser Akademien mit öffentliche Proben. Vermutlich bemerkten die Tanzschulbesitzer das gesteigerte Interesse an Tanzvorführungen – ‘Bailes del Candil’ – bei den sogenannten ‘Veladas’ – Abendgesellschaften, Soiréen – und erkannten die finanziellen Möglichkeit. Es werden professionelle Tänzer eingeladen an diesen Vorstellungen mitzuwirken und dann lädt man auch die Ensembles der Roma dazu ein. Die Touristen – die ‘Inglismanglis’ (heute ‘Giris’) – dieser Zeit, die Romantischen Reisenden, gehen in diese Vorstellungen. Es werden Plakate gedruckt und an Hotels und Pensionen verteilt. Das Interesse gilt dem Tanz, der Gesang ist Begleitung und die Gitarre als Begleitinstrument nicht obligatorisch. Oft ist es auch eine Violine. Die Tänze heißen, bailes nacionales, bailes andaluzas, bailes del País, bailes de palillos.

Aus diesen Akademien entwickeln sich die Salons, die ‘Salones de Baile’ und daraus etwas später die ‘Café Cantantes’. Welche Tänzerpersönlichkeiten kennt man aus dieser Zeit und weiß man, wie und was sie getanzt haben? Am 20.01. geht es um bedeutende Bailaores in der Blütezeit der Café Cantantes und das Repertoire an Stilen dieser Zeit. In der Flamencotheorie beschäftigen wir uns weiter mit den Stilen Caña und Polo.

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