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Amparo de Triana

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Amparo de Triana
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Amparo de Triana

Lokale Zeit

  • Zeitzone: America/New_York
  • Datum: 16 Dez 2021
  • Zeit: 14h15 - 15h15
ZOOM

Ort

ZOOM
Website
https://zoom.us/download

Datum

16 Dez 2021

Uhrzeit

20h15 - 21h15

Flamencogeschichte & Theorie

Thema am 16. Dezember:

Flamencogeschichte: Die großen Bailaoras der Zeit der Café Cantantes

Flamencotheorie: die Stilgruppe der Soléa.

Die nächsten Termine: 18.11., 16.12., 20.01.22, 17.02. und 17.03.

Dauer 60 Minuten

Mit Zehnerkarte oder Einzelbon

Bei Interesse bitte anmelden unter info@amparo.de oder per Telefon 030-784 56 66 spätestens 4 Tage vor dem jeweiligen Termin.

Erste Zeugnisse zur spanischen Tanzgeschichte gibt es bereits im II. Jh. v.C. mit Schilderungen zu den Turdetanerinnen – den’ Gaditanas’ – und der legendären Telethusa. In Spanien wird immer getanzt. Die Begeisterung für verschiedene Tanzformen auch aus anderen Ländern ist über die Jahrhunderte ungebrochen. Neue Tanzformen wurden in die Volkstänze und in die Bühnentänze übernommen und angepasst. Diese Vorgeschichte der Entwicklung des Flamencotanzes haben wir bereits ausführlich behandelt.
Durch die immer stärker werdende Popularität der volkstümlichen Tänze und Musik Ende des XVIII. Jh. entwickelt sich in den Tanzschulen, den Academias de Baile, ein zunehmendes Interesse an Tanzvorführungen zunächst der Schüler dieser Akademien mit öffentliche Proben. Vermutlich bemerkten die Tanzschulbesitzer das gesteigerte Interesse an Tanzvorführungen – ‘Bailes del Candil’ – bei den sogenannten ‘Veladas’ – Abendgesellschaften, Soiréen – und erkannten die finanziellen Möglichkeit. Es werden professionelle Tänzer eingeladen an diesen Vorstellungen mitzuwirken und dann lädt man auch die Ensembles der Roma dazu ein. Die Touristen – die ‘Inglismanglis’ (heute ‘Giris’) – dieser Zeit, die Romantischen Reisenden, gehen in diese Vorstellungen. Es werden Plakate gedruckt und an Hotels und Pensionen verteilt. Das Interesse gilt dem Tanz, der Gesang ist Begleitung und die Gitarre als Begleitinstrument nicht obligatorisch. Oft ist es auch eine Violine. Die Tänze heißen, bailes nacionales, bailes andaluzas, bailes del País, bailes de palillos.

Aus diesen Akademien entwickeln sich die Salons, die ‘Salones de Baile’ und daraus etwas später die ‘Café Cantantes’. Welche Tänzerpersönlichkeiten kennt man aus dieser Zeit und weiß man, wie und was sie getanzt haben? Am 16.12. geht es um bedeutende Bailaoras in der Blütezeit der Café Cantantes. In der Flamencotheorie beschäftigen wir uns mit den Stilen Caña und Polo.

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